Finanzierung des Eventmanagement-Studiums – Tipps zur Studienfinanzierung

Wenn man studiert, dann bedeutet das, für einen bestimmten Zeitraum viel Zeit und Engagement in die eigene Ausbildung zu investieren. Und natürlich kostet ein Studium auch Geld. Aber: Studieren zahlt sich aus. Akademiker haben meist die interessanteren Arbeitsplätze mit attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten. Zudem verdienen sie größtenteils mehr als Personen ohne abgeschlossenes Studium. Und natürlich ist auch für die Gesellschaft und die zukünftige Entwicklung der Bundesrepublik jeder Akademiker ein Gewinn.

Wie besagt jedoch eine alte Weisheit? „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und bevor das erste feste Gehalt aufs Konto fließt, muss erstmal die Studienzeit finanziert werden. Wie das funktionieren kann, haben wir für euch in dieser Übersicht zusammengestellt:

1. Die Familie

Natürlich, für die meisten Studierenden sind die Eltern als Geldgeber unverzichtbar. Sei es die Überlassung des Kindergelds, die Übernahme von Sprit- und Verpflegungskosten oder gar die Bezahlung des privaten Studiums – die Bandbreite an finanzieller Unterstützung durch die Eltern ist sehr breit.

2. BAföG

Die zweite Möglichkeit, während des Studiums an Geld zu kommen, ist das Bundesausbildungsförderungsgesetz, besser bekannt als BAföG. Dabei handelt es sich um ein Darlehen des Staates, das nach dem Studium teilweise, maximal aber die Hälfte, zurückgezahlt werden muss. Der Höchstbetrag liegt bei 670 Euro, die individuelle Förderung kann aber sehr unterschiedlich ausfallen. Kriterien zur Ermittlung der Höhe des BAföGs sind u.a. das eigene Vermögen und das der Eltern. Das Kindergeld wird übrigens beim BAföG nicht als Einkommen angerechnet.

Infos: http://www.bafoeg.bmbf.de/

3. Studentenjob

In Deutschland arbeiten über 2/3 aller Studierenden neben dem Studium. Am besten geeignet sind die Jobs, die in direktem Zusammenhang mit deinem Studiengang stehen. Also ab in die Eventagentur oder die Eventabteilung eines Unternehmens statt als Kellner an die Bar. Unbedingt aufpassen sollte man jedoch, dass der Job nicht zur Belastung für das Studium wird. Wenn Arbeitsverpflichtungen mit Vorlesungen kollidieren und der Job einem die Zeit stiehlt, die man dringend zur Prüfungsvorbereitung oder einfach mal zum Schlafen bräuchte, sollte man seine Prioritäten anders verteilen.

Was man als arbeitender Student alles beachten muss, hat Studis-Online sehr übersichtlich zusammengestellt. Passende und interessante Studentenjobs findet man beispielsweise am Schwarzen Brett, auf der Website der eigenen Uni/ FH oder im Internet, z.B. bei Studentenvermittlungen wie Jobruf oder Jobmensa.

4. Stipendium

Der Vorteil eines Stipendiums: Man muss nach dem Studium keinen Cent zurückzahlen. Der Nachteil ist allerdings, dass nicht jeder Student ein Stipendium bekommen kann. Bewerber, die besonders begabt sind oder sich sozial oder politisch engagieren, haben gute Chancen. Die Bandbreite an Anbietern ist groß. Vor allem gibt es viele Anbieter, die nur einen ganz bestimmten Kreis von Studierenden fördern. Man sollte auf jeden Fall nachforschen, was es für Förderangebote gibt.

Einen guten Überblick bietet die Datenbank von E-Fellows.net.

5. Studienkredite und -darlehen

Falls das BAföG und der Nebenjob nicht ausreichen oder aus anderen Gründen nicht genügend Geld für die Studienfinanzierung bereitgestellt werden kann, dann kommt vielleicht ein Studienkredit in Frage. Seit mehreren Jahren wächst in der Wirtschaft die Zahl der Anbieter von Krediten für Studierende. Das Besondere an diesen Studienkrediten ist, dass sie nicht wie normale Darlehen in einer Summe ausgezahlt werden, sondern monatlich. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat z.B. einen speziellen auf Studenten zugeschnittenen Kredit im Angebot. Infos zum Thema Studentenkredit gibts z.B. auf http://www.studienkredit.de.

Wichtig: Bei Studienkrediten sind unbedingt alle möglichen Anbieter miteinander zu vergleichen, da es viele variierende Formen der Auszahlung, der Vergabe (z.B. Auswahlverfahren) und vor allem der Rückzahlung gibt. Günstiger als ein Studienkredit kann ein Bildungskredit nach dem Bildungskreditprogramm des Bundes sein. Informationen hierzu gibt es unter www.bva.bund.de.

Einen ersten Anhaltspunkt für Vergleiche bietet die Stiftung Warentest. Unter http://www.test.de gibt es eine ausführliche Auswertung. Außerdem hat das Centrum für Hochschulentwicklung einen Test durchgeführt. Das PDF gibt es hier.

Empfiehl uns weiter: