Bewerbung fürs Studium: Worauf musst du achten?

Wer sich an einer Hochschule bewerben will, muss folgende Bewerbungsunterlagen zum jeweiligen Bewerbungsschluss einreichen: ausgefülltes Antragsformular für die Bewerbung zum Studiengang, Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung [fachgebundene Hochschulreife (Abschluss an Fachakademie, Berufsoberschule, Fachgymnasium etc.), Fachhochschulreife, allgemeine Hochschulreife], zudem Nachweis über den Diplom-, Magister- oder Bachelor-Abschluss bei Masterstudiengängen.

Weitere Unterlagen, die je nach Hintergrund des Bewerbers beziehungsweise Studiengang erforderlich sein können, sind: Leistungsnachweise und Immatrikulationsbescheinigung bei Hochschulwechsel, Eignungsprüfung oder Mappe, Nachweis über ein Vorpraktikum und für den Fall, dass das Zeugnis keine allgemeine Gültigkeit besitzt, die Zeugnisanerkennung. Ein Online-Bewerbungsverfahren offerieren manche Hochschulen auf ihren Web-Seiten.

Viele Studiengänge sind durch den so genannten Numerus Clausus (NC) begrenzt. Dabei wird der NC nicht als fixer Wert definiert. Der NC ist für jedes Fach und an jeder Hochschule unterschiedlich und ändert sich in jedem Semester. Über die Anzahl der Bewerbungen, in Relation zur Anzahl der freien Studienplätze, wird der NC berechnet. Dieser Wert fällt sehr hoch aus, wenn es für einen Studiengang viele Bewerber gibt.

Wenn die Bewerbung erfolgreich war, benötigt die Hochschule zur Immatrikulation noch folgende Unterlagen: Personalausweis; wenn vorgeschrieben: Fremdsprachenkenntnisse und Belege über Eignungstests und Praktika; Hochschulzugangsberechtigung sowie Versicherungsnachweis der Krankenkasse.

In Deutschland unterscheidet man zwischen drei Gruppen von Studiengängen. Da wären zuerst einmal die zulassungsfreien Studiengänge (hier ist normalerweise keine vorherige Bewerbung bei der Hochschule nötig. Wenn man die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, kann man sich einfach immatrikulierten), dann die hochschulintern zulassungsbeschränkten Studiengänge (wie oben bereits angedeutet, sind die meisten Studiengänge an deutschen Hochschulen mit einem örtlichen Numerus Clausus versehen) und ferner die landes- und bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge (hier übernimmt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen die Koordination für Studienplätze in den Fächern Tiermedizin, Zahnmedizin, Medizin, Biologie und Pharmazie).

Zwischen dem 15.5 und 15.7 liegt im Hinblick auf die zulassungsfreien Studiengänge der Bewerbungszeitraum, wenn die Studiengänge im Wintersemester starten. Für das Sommersemester muss man sich bis zum 15. Januar bewerben.

Natürlich gibt es in Deutschland auch private Hochschulen beziehungsweise Universitäten privater Träger. Hier sind die Hochschulen sehr daran interessiert, nur begabte Studenten aufzunehmen, da das Ansehen einer privaten Hochschule naturgemäß mit der Qualität ihrer Absolventen steigt. Dahingehend legen diese privaten Hochschulen strenge Bewerbungskriterien an. Wie an den staatlichen Hochschulen beginnt auch bei den privaten Universitäten alles mit der Bewerbung. Nicht selten sind die Bewerbungsunterlagen an privaten Hochschulen umfangreich und ausführlich auszufüllen. Denn mit diesen Unterlagen verschafft sich das Auswahlkollegium der privaten Hochschule einen ersten Eindruck, da diese schriftlichen Bewerbungsunterlagen zunächst einmal das einzige Aushängeschild des jeweiligen Bewerbers sind.

Nach der schriftlichen Bewerbung steht dann beispielsweise bei der Hochschule Fresenius ein Test an, dessen Ziel es ist, ein Persönlichkeits-, Sprach- und Eignungsprofil des Bewerbers zu erhalten.

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