Studienfinanzierung im Eventmanagement Studium

Jedes Studium ist mit Kosten verbunden. Bücher, Lernunterlagen, Semesterbeitrag, Wohnung, Handyvertrag, Lebensmittel - das alles muss bezahlt werden. Doch wie nehmen, wenn nicht stehlen? Wenn du nicht ständig pleite sein möchtest und dir dein Traumstudium leisten können willst, solltest du dir vorher Gedanken über die Finanzierung machen. Zum Glück gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die Kosten für ein Studium zu stemmen. Wir erklären dir wie!

Wenn du dich für ein Studium im Eventmanagement entscheidest, solltest du dir in jedem Fall vorher auch ausführlich über die Kosten und die Möglichkeiten zur Studienfinanzierung Gedanken machen. Ein Studium ist leider nicht ganz billig, weil viele verschiedene Faktoren zusammenlaufen. Wir wollen dir einen Überblick liefern, welche Kosten auf dich zukommen können und wie du die Finanzen stemmst.

Was kostet ein Eventmanagement Studium?

Mann steckt Geld ins SparschweinBei den Kosten spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Der erste entscheidende Punkt ist die Frage, ob du an einer staatlichen oder privaten Hochschule studieren willst. In beiden Fällen musst du für jedes Semester Geld bezahlen, doch das ist finanziell gesehen auch schon die einzige Gemeinsamkeit.

Während an einer staatlichen Universität oder Hochschule ein sogenannter Semesterbeitrag fällig wird, berechnen private Hochschule oft Studiengebühren. Der Semesterbeitrag setzt sich aus einer Summe für anfallende Bearbeitungskosten, einem Beitrag für das Studentenwerk und den Kosten für ein eventuelles Semesterticket zusammen. Meist müssen dabei je nach Universität zwischen 100 und 300 Euro pro Semester gezahlt werden.

An einer privaten Hochschule sind die Kosten oft höher. Dort zahlst du eine Studiengebühr für dein gesamtes Studium. Diese kannst du an den meisten Hochschulen entweder monatlich, pro Semester, quartalsweise oder im gesamten Betrag verrichten. In der Regel belaufen sich die Studiengebühren an einer privaten Hochschule auf einen Betrag zwischen 10.000 und 30.000 Euro pro Studium. Dies ergibt einen monatlichen Betrag von 300 bis 800 Euro. Das klingt nach einer riesigen Summe - und das ist es auch!

Aber: Ein Studium zahlt sich in jedem Fall aus! Akademiker haben später die besseren Verdienstmöglichkeiten, sie sind gefragte Experten auf dem Arbeitsmarkt. Als Hochschulabsolvent bieten sich dir viele unterschiedliche und vor allen Dingen interessante Jobmöglichkeiten.

Neben den Gebühren von Hochschulen und Universitäten kommen aber auch noch andere Kosten auf dich zu. Die sogenannten Lebenshaltungskosten beziehen sich auf Miete, Lebensmittel, Kleidung, Transport, Kommunikation und Freizeitaktivitäten. Außerdem schlagen sich darin auch die Kosten für Lernmaterial nieder. Je nach Wohnort kommst du dabei auf einen zusätzlichen Betrag zwischen 500 und 1000 Euro im Monat. Du siehst: Auch das Leben außerhalb der Hochschule kostet Geld.

Im Folgenden erklären wir dir, wie du dein Studium finanzieren kannst und welche Unterstützung dir dabei zur Verfügung steht.

Welche Möglichkeiten zur Studienfinanzierung gibt es?

Ganz schön viel Kohle: Wie soll ich mein Studium nur finanzieren? Dieser Gedanken ist vor Studienbeginn ganz normal und betrifft viele Studierende. Doch es gibt verschiedene Mittel und Wege, wie du deinen Traum vom Eventmanagement Studium auf die Beine stellen kannst und das Geld für Studium und Lebensunterhalt zusammen bekommst. Wir zeigen dir hier, wie es funktionieren kann:

Familie mit zwei erwachsenen Kindern

Die Familie

Für viele Studierende ist dies der leichteste Weg, an finanzielle Unterstützung zu kommen. Nur in wenigen Fällen kommen sie ganz ohne den Zuschuss von Eltern oder Großeltern zurecht. Daher solltest du dich mit deiner Familie zusammensetzen, um über die Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung sprechen.

Wie hoch diese ausfällt, ist sehr individuell. So kann es sein, dass Eltern ihren Kindern die Studiengebühren oder die Miete bezahlen. In manchen Situationen wird mit der Familie auch eine Art Kreditvertrag abgeschlossen und die Studierenden zahlen das geliehene Geld nach ihrem Abschluss zurück.

Natürlich spielen Verhältnisse innerhalb der Familie dabei eine große Rolle. Wenn man sich gut versteht, ist die finanzielle Unterstützung vielleicht sogar selbstverständlich, sollte das Miteinander eher problematisch sein, gibt es auch andere Mittel, das gewünschte Studium zu bezahlen.

Laut deutschem Recht sind Eltern allerdings gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder bei der Ausbildung oder dem Studium zu unterstützen. Bevor du dich aber juristisch auf diesen Paragrafen berufst, solltest du immer mit deiner Familie persönlich sprechen und versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Studentin am Computer

Der Nebenjob

Für viele Studierende ist er selbstverständlich: der Nebenjob. Von Jobs in der Gastronomie, zum Beispiel dem klassischen Kellnern, bis hin zur Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule oder einer freiberuflichen Tätigkeit im Eventmanagement ist jeder Studentenjob möglich. Dabei kannst du deine Arbeit in den meisten Fällen gut an deinem Stundenplan ausrichten. Viele Arbeitgeber setzen auf die Unterstützung von studentischen Mitarbeitern und sind daher damit einverstanden, dass die Zeit im Job frei einteilbar ist. Je nach Semester steht dir meist mindestens ein vorlesungsfreier Tag in der Woche zur Verfügung, an dem du arbeiten gehen kannst. Außerdem bleibt immer noch das Wochenende, um im Nebenjob etwas Geld zu verdienen.

Meist reicht der Verdienst aus einem Nebenjob leider nicht aus, um das gesamte Studium zu finanzieren. Doch es ist ein sehr guter Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten und auch steuerlich ist die Arbeit als Student gut geregelt, sodass keine zusätzlichen Belastungen auf dich zukommen.

BAföG

Die Bezeichnung BAföG ist die offizielle Abkürzung für das Bundesausbildungsförderungsgesetz und dient der finanziellen Unterstützung von Auszubildenden bzw. Studierenden. Das Gesetz wurde 1971 eingeführt und soll jungen Menschen dabei helfen, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern studieren zu können.

Großer Vorteil der BAföG-Unterstützung ist die Tatsache, dass dieses Geld nach Abschluss des Studiums nur zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. BAföG ist eine staatliche Form der Subventionierung von Studierenden. Der Höchstsatz an monatlicher Unterstützung für Studierende, die nicht mehr im Elternhaus wohnen, liegt bei 735 Euro.

Allerdings ist nicht jeder Studierende antragsberechtigt und kann auf die staatliche Förderung bauen. Als Grundlage für die finanzielle Unterstützung werden dein Alter und die finanzielle Situation deiner Eltern herangezogen.

Sparschwein mit Brille

Ob du Anspruch auf BAföG hast, wie hoch deine finanzielle Unterstützung genau ausfällt und alle weiteren wichtigen Informationen rund um das Thema BAföG findest du auf der offiziellen Seite.

www.bafög.de

Hand mit Geldscheinen

Studienkredit

Mit Hilfe eines Studienkredits ist es fast jedem Interessenten möglich, ein Studium aufzunehmen, denn ein Kredit richtet sich nicht nach dem Einkommen oder der Situation der Eltern. Allerdings muss ein Studienkredit gut durchdacht sein und nur nach reiflicher Überlegung in Anspruch genommen werden. Du solltest vorher auf jeden Fall alle anderen Möglichkeiten zur Studienfinanzierung ausloten und genau dann durchrechnen, wie hoch dein Kredit sein soll.

Ein Studienkredit bedeutet, dass du dir Geld von einer fremden Institution leihst. Das ist immer mit bestimmten Konditionen, Verpflichtungen und einer Rückzahlung verbunden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Einrichtungen, die Bildungs- und Studienkredite für junge Menschen anbieten. Die meisten Institutionen sind seriös, allerdings solltest du dich trotzdem vorher gut informieren, wie die genauen Auszahlungs- und Rückzahlungskonditionen beim jeweiligen Anbieter aussehen. Die Kreditbedingungen können je nach Anbieter stark abweichen. Eine sehr gute Übersicht über mögliche Studienkredite und Konditionen liefert die Internetseite www.studienkredit.de. Des Weiteren findet sich im Netz auch ein jährlich veröffentlichter CHE-Studienkredit-Test, der die einzelnen Kredite genau unter die Lupe nimmt.

Neben dem Studienkredit gibt es auch noch einen sogenannten Bildungskredit. Dieser wird zum Beispiel von der kfw-Bank oder der NRW-Bank angeboten und ist besonders beliebt, weil er vor allen Dingen Studierende in höheren Semestern unterstützt. In einem Zeitraum von 24 Monaten kannst du dabei auf einen Betrag von 100, 200 oder 300 Euro pro Monat bauen. Der Höchstbetrag bei dieser Förderung liegt bei 7.200 Euro, bei Bedarf kann ein Teilbetrag von 3.600 Euro auch sofort ausgezahlt werden. Die gesamte Summe muss nach dem Studium in voller Höhe zurückgezahlt werden, hinzu kommt auch ein niedriger Zinsbetrag.

Stipendium

Studieren mit finanzieller Unterstützung, aber ohne einen Kredit aufzunehmen und diesen später zurückzahlen zu müssen – das gibt es doch gar nicht! Doch, das gibt es! Und zwar bei einem passenden Stipendium, denn auch im Bereich eines Eventmanagement Studiums kann dir ein solches bei deinem Werdegang finanziell unter die Arme greifen.

Ein Stipendium kommt aber nicht für jeden Interessenten in Frage. Um die ersehnte Unterstützung zu erhalten, musst du dich beim Stipendiengeber bewerben und ganz spezielle Kriterien erfüllen. Dazu gehören meist herausragende schulische Leistungen oder besondere Qualifikationen.

Es gibt durchaus eine große Zahl an Stipendienanbietern im Bereich des Eventmanagements, die sich je nach Ausrichtung und Anforderungen an unterschiedliche Empfänger richten. Wenn du dich für ein Stipendium interessierst, lohnt sich in jedem Fall eine intensive Recherche. Ob ein Stipendium für dich in Frage kommt, erfährst du in unserem Ratgeber zu genau diesem Thema. Außerdem listen wir dir dort eine große Anzahl an Stipendienanbietern für Eventmanager.

Bachelor-Hut liegt auf Geldscheinen

Mehr zum Thema Stipendium findest du hier - klicke dich jetzt durch unseren Ratgeber und finde den passenden Anbieter für dein Eventmanagement Stipendium!

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