Berufsbegleitendes Präsenzstudium Eventmanagement

Du stehst schon mitten im Beruf, möchtest dich trotzdem neben dem Job im Bereich Eventmanagement weiterbilden? Dann erklären wir dir hier, welche Möglichkeiten es im berufsbegleitenden Studium gibt. Welche Hochschulen bieten Eventmanagement-Studiengänge an und welche Organisationsformen gibt es?

Du bist auf der Suche nach der passenden Qualifikation im Eventmanagement, denn du möchtest neben dem Beruf noch einen akademischen Abschluss erlangen? Dabei stehen dir sowohl verschiedene Bachelor-Abschlüsse als auch berufsbegleitende Master Studiengänge zur Auswahl. Das Angebot im Eventmanagement ist bereits recht umfangreich, du kannst neben den verschiedenen Abschlüssen zudem auch unter wechselnden Schwerpunkten wählen. Dazu gehören unter anderem die Fachrichtungen "Tourismus und Eventmanagement", "Sport und Eventmanagement" oder ein "BWL-Studium mit Schwerpunkt Eventmanagement".

Berufsbegleitendes Präsenzstudium vs. Fernstudium

Zuerst solltest du dir überlegen, welche Art von berufsbegleitendem Studium du machen möchtest. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Varianten: Du kannst zwischen einem berufsbegleitenden Präsenzstudium und einem Fernstudium unterscheiden. Während du beim Fernstudium hauptsächlich im Selbststudium, das heißt also örtlich und zeitlich flexibel, studierst, wird im berufsbegleitenden Präsenzstudium eine örtlich gebundene Anwesenheit erwartet. Dies bedeutet aber auch, dass du leichter Kontakt zu Kommilitonen, Dozenten und Professoren knüpfen kannst. Ein berufsbegleitendes Präsenzstudium erinnert mehr an ein Vollzeit-Studium, kann aber unproblematisch neben dem Job ausgeübt werden. Dies bedeutet aber natürlich doppelte Belastung, wenig Freizeit und erhöhtes Stressaufkommen. Du solltest dir also im Vorfeld gut überlegen, ob du einem berufsbegleitenden Präsenzstudium gewachsen bist.

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Du möchtest mehr über ein Fernstudium im Eventmanagement erfahren – dann lies hier weiter:

Alle Infos zum Fernstudium

Studienmodelle: Wie kann man berufsbegleitend studieren?

Wenn du dich für ein berufsbegleitendes Präsenzstudium entscheidest, gibt es auch hier verschiedene Modelle, die wir dir ausführlicher erklären wollen. Denn nicht jedes Studium dieser Art ist gleich organisiert. Je nach Arbeitssituation passen sich die unterschiedlichen Studienmodelle an deine Lebensumstände an.

Abendstudium

Bei einem Abendstudium hast du unter der Woche regelmäßige Präsenzzeiten an der Hochschule. Du bist tagsüber im Büro bzw. im Job und studierst dann noch an zwei Abenden in der Woche, zum Beispiel von 18 bis 21 Uhr. Hin und wieder können sich dabei auch Wochenendtermine in deinen Studienverlauf eingliedern. Zusätzlich musst du am Wochenende und in der verbleibenden freien Zeit die Projekte und Referate vorbereiten, für Klausuren lernen und den Unterrichtsstoff vor- bzw. nachbereiten.

Wochenendstudium

Diese Art von Studiengängen sind als Wochenendstudium ausgelegt, das bedeutet, dass deine Präsenzzeiten in der Hochschule stets am Wochenende stattfinden. In der Regel bist du hierbei jedes zweite Wochenende für dein Studium eingespannt. Meist geht der Unterricht am Freitagnachmittag los und erstreckt sich dann über das restliche Wochenende bis zum Sonntag. An den Abenden unter der Woche bzw. den verbleibenden freien Wochenenden bleibt dir dann die Zeit, um den Stoff zu lernen und dich auf Referate und Klausuren vorzubereiten.

Blockstudium

Im Gegensatz zu den ersten beiden Varianten, findet das Blockstudium nicht an regelmäßig wiederkehrenden Terminen (zum Beispiel mehrfach die Woche oder an jedem zweiten Wochenende) statt, sondern der Unterricht wird in Blöcken abgehalten. Das heißt, du besuchst die Lehrveranstaltungen in der Hochschule gleich an mehreren Tagen hintereinander, zum Beispiel eine Woche am Stück. Dafür hast du dann wieder längere Phasen, an denen du nicht in die Hochschule musst. Der Nachteil an diesem Studienmodell ist, dass du dir dafür Urlaub nehmen oder beim Arbeitgeber eine Freistellung beantragen musst.

Teilzeit-Studium

Zuletzt gibt es noch die Möglichkeit, das berufsbegleitende Präsenzstudium als Teilzeit-Studium zu absolvieren. Bei diesem Modell gehst du an festen Wochentagen in die Hochschule und an den restlichen Tagen zur Arbeit. Für diese Variante des berufsbegleitenden Studiums brauchst du dann aber definitiv die Unterstützung vom Arbeitgeber.

Berufsbegleitendes Präsenzstudium: Alle Infos

Studieninhalte

Das berufsbegleitende Präsenzstudium Eventmanagement fokussiert sich in seiner Ausrichtung auf die Kombination der beiden Themen Betriebswirtschaft und Eventmanagement. Dabei werden verschiedene Grundlagen und Vertiefungen aus dem Managementbereich vermittelt, je nach Studiengang werden dann detaillierte Inhalte aus der Eventbranche behandelt. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten spielt, wie bei jedem Studium, auch die Vermittlung von Soft-Skills und Führungsqualitäten eine wichtige Rolle.

Damit du einen Einblick erhältst, welche Module dir im Studium begegnen können, haben wir die Inhalte für dich aufgelistet:

  • Grundlagen BWL und VWL
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Grundlagen Recht
  • Statistik und Mathematik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Eventmanagement
  • Eventmarkt (Typologie und Systematisierung, Marktentwicklungen und Trends …)
  • Eventmarketing
  • Eventrecht
  • Eventtechnik

Voraussetzungen

Um für ein berufsbegleitendes Bachelorstudium zugelassen zu werden, musst du die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
  • oder Fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife (Fachabitur)
  • oder gleichwertig anerkannter Schulabschluss
  • erfolgreiche Teilnahme am hochschuleigenen Bewerber- bzw. Auswahlverfahren

Für ein berufsbegleitendes Präsenzstudium mit Masterabschluss musst du bereits ein erstes abgeschlossenes Hochschulstudium (z.B. Bachelor, Diplom oder vergleichbaren Abschluss) vorweisen.

Dauer

Der Verlauf deines Studiums hängt auch immer von dir selbst ab. Wie regelmäßig und zielstrebig lernst du noch neben der Arbeit und in welchem Rhythmus legst deine Prüfungen ab. Je nach Intensität und Modell des berufsbegleitenden Studiums ist die Dauer von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich ausgelegt. In der Regel kannst du bei einem Bachelor-Abschluss mit einer Studienzeit von sechs bis elf Semestern rechnen. Du beendest das berufsbegleitende Präsenzstudium mit einem akademischen Grad, dem Bachelor of Arts (B.A.) oder dem Bachelor of Science (B.Sc.). Wenn du ein Masterstudium berufsbegleitend absolvieren willst, solltest du zwischen drei und sieben Semestern einplanen. Am besten informierst du dich aber immer direkt bei der Hochschule, mit welcher Regelstudienzeit dein Studium angelegt ist.

Kosten

Für eigentlich jedes berufsbegleitende Präsenzstudium fallen Studiengebühren an, dabei sind die Kosten nicht zu unterschätzen. So können je nach Hochschule für ein Bachelorstudium 200 bis 400 Euro im Monat fällig werden. Damit kommst du auf einen Gesamtbetrag für dein Studium, der zwischen 7.000 und 18.000 Euro liegen kann. Die Gebühren werden von jeder Hochschule individuell festgelegt und können somit überall etwas abweichen. Daher schau am besten direkt auf der Webseite deiner Wunschhochschule nach, denn dort sind die Studiengebühren in der Regel öffentlich zu finden.

Da ein Masterstudium normalerweise schneller abgeschlossen ist, sind die Kosten dort auch etwas geringer. Nichtdestotrotz solltest du auch bei diesem Studienmodell mit einem Semesterbeitrag von rund 300 Euro im Monat rechnen.

Das klingt für dich am Anfang vermutlich recht viel - ist es auch. Allerdings darfst du den Nutzen dieser Investition in deine Zukunft nicht unterschätzen. Durch ein abgeschlossenes Studium eröffnen sich dir beruflich ganz neue Möglichkeiten. Eine Weiterbildung ist ein erheblicher Faktor, der deine Karriere voranbringen kann. Du kannst in deinem jetzigen Job aufsteigen und eine Führungsposition übernehmen oder dich auf dem Arbeitsmarkt nochmal komplett neu umschauen. Das berufsbegleitende Studium macht dich nicht nur für deinen aktuellen Arbeitgeber, sondern auch für potentielle neue Chefs interessant. Außerdem verdienen Akademiker deutlich mehr Geld. Die Kosten zahlen sich also langfristig wieder aus.

Sparschwein auf dem Tisch

Weitere Informationen zur Studienfinanzierung oder Stipendien findest du hier:

Zur Studienfinanzierung

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Alle Fachbereiche auf einen Blick findest Du unter: www.das-richtige-studieren.de

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