Was ist Eventmanagement?

Eventmanagement bedeutet vieles: abwechslungsreiche Termine, spannende Aufgaben und vielfältige Auftraggeber. Gemeint ist damit aber vor allen Dingen die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Dazu können Konzerte, Messen, Sportereignisse oder spezielle Firmenevents sowie Kongresse oder Aktionen zu Marketingzwecken gehören. Umso größer ein Event ist, desto wichtiger ist die konkrete Strategie für eine zielgerichtete Organisation.

Events und Veranstaltungen gehören schon lange zu den wichtigsten Marketinginstrumenten von Unternehmen, Organisationen und Personen. Events ermöglichen und fördern die Begegnung von Menschen, stellen persönliche Kontakte und Bindungen her, wecken Emotionen und erzeugen dadurch eine positive Stimmung. In der heutigen digitalen Welt bilden Events mehr denn je den kreativen Gegenpol zur teilweise unpersönlichen elektronischen Kommunikation mit ihren virtuellen Erlebniswelten.

Definition von Events

Der Begriff Event ist in unserem Sprachgebrauch ziemlich alltäglich. Er meint Veranstaltungen jeglicher Art. Nichtsdestotrotz gibt es auch eine offizielle Erklärung des Begriffs "Event". Um dir zu zeigen, was wissenschaftlich damit gemeint ist, haben wir uns mal die Erklärung aus Gablers Wirtschaftslexikon angeschaut:

Veranstaltungen aller Art, die durch Inszenierung, Interaktion zwischen Veranstalter, Teilnehmer und Dienstleistern sowie multisensorische Ansprache erlebnisorientierte Kommunikationsbotschaften an die Zielgruppe herantragen. Der Begriff Veranstaltung bezeichnet ein organisiertes, zweckbestimmtes, zeitlich begrenztes Ereignis, an dem eine Gruppe von Menschen vor Ort und/oder über Medien teilnimmt.

Klingt ganz schön kompliziert? Ist es aber nicht! Ein Event bezeichnet ganz einfach ein zeitlich begrenztes und durchgeplantes Ereignis, an dem eine Gruppe von Menschen teilnimmt. Dieses Event dient immer einem bestimmen Zweck, zum Beispiel der Präsentation eines neuen Produkts oder der reinen Unterhaltung. Du kannst an einem Event persönlich vor Ort oder heutzutage auch verstärkt über die Medien teilnehmen.

Merkmale eines Events

Ein Event zeichnet sich vor allen Dingen durch vier entscheidende Eigenschaften aus. Events sind erlebnisorientiert ausgelegt. Dabei spielt die Interaktion zwischen den Menschen und dem jeweiligen Veranstalter eine große Rolle. Bei Konzerten, Sportveranstaltungen, Messen und auch Kongressen oder Firmenfeiern findet immer ein Austausch unter den Teilnehmern statt. Aus diesem Grund sind Events immer kontaktintensiv und haben vor allen Dingen für die Initiatoren und Veranstalter ein hohes Aktivierungspotential. Das heißt die jeweilige Zielgruppe kann einfach und direkt angesprochen werden. Durch besondere Veranstaltungen können Unternehmen ihr Image bzw. das Image einer speziellen Marke verbessern und den Bekanntheitsgrad erhöhen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Gewinnung neuer Kunden und die festere Bindung alter Kunden.

Arten von Events

Als Eventmanager kümmerst du dich um die Planung, Realisierung und Durchführung der jeweiligen Veranstaltung. Dabei stehen verschiedene Fragen im Mittelpunkt. Wie groß ist das Budget? Wo und wann soll das Event stattfinden? Wer soll daran teilnehmen? Was ist das Ziel der Veranstaltung? Was muss ich tun, um dieses Ziel zu erreichen? Wie mache ich auf das Event aufmerksam?

Doch Event ist nicht gleich Event. Man kann eine Veranstaltung noch in verschiedene Kategorien unterteilen. Wichtigster Aspekt dabei ist die Unterscheidung zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Events. Um dir einen besseren Einblick in die beiden großen Event-Gruppen zu liefern, stellen wir dir hier kommerzielle und nicht-kommerzielle Events anhand von verschiedenen Beispielen vor.

Damit sind Veranstaltungen gemeint, die einen wirtschaftlichen Zweck erfüllen sollen. Dabei gibt es zwei Arten:

  • Events als verkäufliches Produkt

    Bei dieser Art musst du in der Regel Eintritt oder eine Teilnahmegebühr bezahlen.

    Beispiele: Sportveranstaltungen, Konzerte, Messen.

    Dazu gehören auch Bildungsevents wie z.B. Konferenzen, Symposien, Meetings, Seminare, Workshops. Diese Events dienen der Weiterbildung und Wissensvermittlung. Bildungsevents werden oft unentgeltlich angeboten, gehören aber trotzdem zu den Events als verkäufliches Produkt.

  • Events als Marketing-Instrument

    Dabei ist nicht das Event das Produkt, sondern das Event dient zur Vermarktung eines anderen Produktes. Auch hierbei gibt es wieder zahlreiche Unterschiede:

    • Motivations-Events: Teambuilding-Events, Firmenfeier
    • Informations-Events: Pressekonferenzen, Aktionärsversammlungen, Tag der offenen Tür
    • Verkaufsförderungs-Events: Produktpräsentationen, Road Shows
    • Sponsoring-Events: Autogrammstunde, Kundenempfang
    • Messe-Events: Eigenveranstaltungen im Rahmen von fremdveranstalteten Messen

Damit sind Privatveranstaltungen gemeint, dazu gehören zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Gottesdienste oder Wohltätigkeitsveranstaltungen.

Was du tun musst, um ein perfektes Event zu planen und welche Anforderungen an dich als Organisator einer Großveranstaltung gestellt werden, lernst du im Studium Eventmanagement. Die Anforderungen an Eventmanager werden immer höher und spezieller, daher sind gut ausgebildete Experten auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Beruflich stehen dir nach Abschluss des Studiums zahlreiche Felder offen.

Welche Eventmanagement-Studiengänge gibt es?

Events zu organisieren könnte dich begeistern? Du hast Lust auf ein Studium im Bereich Eventmanagement? Dann finde hier heraus, welcher Studiengang am besten zu dir passt. Wir beschreiben alle Schwerpunkte und Spezialisierungen im Detail!

⇒ Zu den Studiengängen

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