Schließen
Sponsored

Studieren während der Corona-Pandemie

Innerhalb weniger Monate hat das Coronavirus die Studierendenwelt auf den Kopf gestellt und einige Konsequenzen nach sich gezogen. Wann der reguläre Studienbetrieb mit uneingeschränktem Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden kann, ist noch nicht absehbar. Die Strategiepläne und Lösungen für einen überwiegend digitalen Fortbetrieb des Lehrangebots werden stetig angepasst. Wir erklären dir, was das für das Eventmanagement Studium bedeutet.

Auswirkungen des Virus auf die Hochschulwelt

Auch im Sommersemester 2021 findet der Hochschulbetrieb größtenteils digital statt. Vereinzelt werden digitale Lehrveranstaltungen mit Präsenzangeboten kombiniert, wenn dies zur Umsetzung bestimmter Lernformate notwendig ist (beispielsweise künstlerische Übungen, Laborarbeit etc.). Außerdem sollen Studierende grundsätzlich auf den Bestand ihrer Hochschulbibliothek zugreifen können.

Seit dem Sommersemester 2020 wurden außerdem zahlreiche Regelungen für den Hochschulbetrieb an die erschwerten Bedingungen des digitalen Hochschulstudiums angepasst. In einigen Bundesländern zählen dazu unter anderem die Verlängerung der Regelstudienzeit um ein Semester sowie die Freiversuchsregelung bei einer nicht bestandenen Prüfung. Diese Verordnungen gelten vorerst bis zum 1. Oktober 2021.

Studierende, die sich in einer akuten pandemiebedingten Notlage befinden, können eine staatliche Überbrückungshilfe beantragen. Detaillierte Informationen hierzu findest du im Abschnitt Überbrückungshilfe für Studierende.

Folgen für BAföG, Erasmus+ und Co.

Beruhigendes zu Beginn: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat betont, dass Studierende in Bezug auf ihre BAföG-Förderung keine finanziellen Nachteile aufgrund der Corona-Auswirkungen im Hochschulbereich befürchten müssen. Sollte sich beispielsweise der Semesterstart verschieben, wie es im Sommersemester 2020 der Fall war, besteht ein BAföG-Anspruch ab dem ursprünglich ausgewiesenen Semesterbeginn.

Du hast auch weiterhin Anspruch auf BAföG, wenn Vorlesungen ausfallen. Allerdings ist die Teilnahme an Online-Kursen für dich verpflichtend. Wenn du die Regelstudienzeit überziehst, da deine Klausur aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden hat, erhältst du in der Regel weiterhin BAföG.

Solltest du bisher kein BAföG erhalten haben, weil du oder deine Eltern ein hohes Einkommen hatten, dein Einkommen und/oder das deiner Eltern jedoch jetzt geringer ausfällt, solltest du BAföG beantragen.

Hinsichtlich zukünftiger Auslandsaufenthalte steht bislang noch ein großes Fragezeichen im Raum. Seit dem Wintersemester 2020/2021 können Studien- und Praktikumsaufenthalte im Ausland als virtuelle Erfahrung bzw. sogenannte „Blended Mobility“ gefördert werden. Diese Regelung gilt auch für das Sommersemester 2021. Ziel ist es, das Semester virtuell zu beginnen und im weiteren Verlauf physisch anzutreten, sofern die Pandemiebestimmungen des Gastlandes und der Gasthochschule es zulassen. Sei dir aber darüber im Klaren, dass die physische Mobilität, je nach Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, verschoben, verkürzt oder gestrichen werden kann.

Das Erasmus+ Online-Studium wird für die Zeit im Gastland des Auslandsaufenthalts mit dem regulären Satz gefördert. Bei einem physischen Auslandsaufenthalt liegt es als Geförderte/r in deiner Verantwortung, die Corona-Bestimmungen des Gastlandes zu befolgen. Halte also vor und während der Planung eines Auslandsaufenthaltes stets Rücksprache mit deiner Hochschule. Der DAAD rät außerdem dringend von der Einreise in Corona-Risikogebiete ab und weist darauf hin, dass das Auswärtige Amt von weiteren Not-Rückholaktionen deutscher Staatsbürger absieht (Stand: Juni 2021).

Weitere Informationen für Erasmus-Geförderte und DAAD-Stipendiaten findest du auf der Webseite des DAAD.

Flexible Alternative: Das Fernstudium

Um den Lehrbetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie fortzusetzen, sind Universitäten, Fachhochschulen und Akademien auf digitale Lern- und Unterrichtsformen angewiesen. Fernhochschulen setzen schon lange auf diese Form der ortsunabhängigen Lehre und sind dadurch kaum von der Pandemie betroffen. In unserer Rubrik Fernstudium versorgen wir dich mit allen wichtigen Infos rund um dieses Studienmodell.

Hochschultipp

Sponsored

Weiterbilden oder beruflich umorientieren? Mit den rund 100 Bachelor- oder Masterprogrammen an der IU Fernstudium ist beides möglich. Nutzen Sie die Kurzarbeit als Chance, um Ihre Karriere voranzutreiben und finden Sie das passende Fernstudium. Die ersten sechs Monate sind zudem kostenfrei! Mehr Details finden Sie im Infomaterial.

Infomaterial anfordern

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Alle Infos auf einen Blick

* Pflichtfelder

Überbrückungshilfe für Studierende

Studierende, die sich pandemiebedingt in einer finanziellen Notlage befinden und diese Notlage nicht durch eine andere Form der Unterstützung (wie BAföG) überwinden können, haben Anspruch auf die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Hierbei handelt es sich um einen Zuschuss, den du nicht zurückzahlen musst.

Antragsberechtigt sind in- und ausländische Studierende, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind.

  • Die Überbrückungshilfe besteht in der Vergabe von Zuschüssen durch das jeweilige regional zuständige Studierendenwerk.
  • Du kannst den Zuschuss auch dann beantragen, wenn du bereits beispielsweise ein Stipendium oder Darlehen in Anspruch nimmst.
  • Die Höhe des finanziellen Zuschusses liegt zwischen 100 Euro und 500 Euro und orientiert sich an deinem finanziellen Bedarf.
  • Der Zuschuss wird jeweils für eine monatliche Auszahlung bewilligt, du musst ihn also monatlich erneut beantragen.
  • Der Antrag kann jeweils monatlich bis September 2021 gestellt werden.
  • Ein Zuschuss wird nicht rückwirkend gewährt: Wenn du also einen Zuschuss für den Monat Juli erhalten willst, muss dein Antrag spätestens am 31. Juli eingehen.
  • Den Zuschuss kannst du direkt über die Online-Plattform des BMBF beantragen. Ein postalischer Antrag oder ein Antrag per E-Mail ist nicht möglich.

Über die Gewährung der Zuschüsse entscheidet das jeweilige Studenten- bzw. Studierendenwerk innerhalb der verfügbaren Mittel. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf einen Zuschuss.

Weitere Informationen über die Überbrückungshilfe findest du auf der Webseite des BMBF.

Gut zu wissen: Bis zum Ende des Jahres 2021 übernimmt das BMBF die Zinsen für Studienkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das gilt auch, wenn du bereits einen KfW Studienkredit beziehst.

Eventmanagement nach Corona – Wie geht es weiter?

Aufgrund sinkender Inzidenzwerte sind in diesem Sommer Open-Air-Veranstaltungen, Picknick-Konzerte und sowohl private als auch öffentliche Feste möglich. Allerdings werden auch in diesem Jahr zahlreiche Großveranstaltungen abgesagt und verschoben – dazu zählen unter anderem Festivals, größere Konzerte und Indoor-Events. Die Entscheidung, ob und inwiefern Großveranstaltungen stattfinden dürfen, obliegt den jeweiligen Bundesländern und hängt von den stetig schwankenden Infektionszahlen ab. Abstandsregeln und Hygienevorgaben, aber auch die Umsetzung der 3-G-Regel werden auch in diesen Fällen eine übergeordnete Rolle spielen.

Zugegebenermaßen, das hört sich alles sehr ungewiss und ernüchternd an. Aber hier gilt ebenfalls die Devise: Irgendwie wird es weitergehen! Manche Veranstalter setzen auf digitale Events, andere tüfteln an Gesundheitskonzepten, um im Fall einer Lockerung vorbereitet zu sein. Und irgendwann können dann hoffentlich wieder Events im gewohnten Rahmen stattfinden. Geschulte Kräfte, voller Tatendrang und kreativer Ideen, dürften im Eventmanagement für die Zukunft aber in jedem Fall gefragt sein.

Umfangreiche Informationen und aktuelle Meldungen zu den Entwicklungen im Hochschulbereich findest du unter Mein Studium & Corona auf unserem Partnerportal Das-Richtige-studieren.de.

War dieser Text hilfreich für dich?

5,00/5 (Abstimmungen: 4)